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Early Times 1979 - 1984

1979! Nach dem Split der Schweizer Rockgruppe Kaktus, gründete Gitarrist Crown Kocher mit Mark Broman und dem Nachwuchsdrummer Ali Allemann den neuen Schweizer Rock-Schock KILLER. Nomen est omen, wer schon mal eine Ihrer CD's oder einen ihrer legendären Livegigs reingezogen hat, weiss was wir meinen...!!

Chris vonRohr war massgeblich an dieser neuen Formation beteiligt, denn er steuerte die beiden Nachwuchsmusiker Many Maurer und Tigre Kofmehl bei, welche schon damals in seinem Talentsieb hängen geblieben sind

Als die Band 1980 im NewSound Studio ihre erste Single „Crazy Daisy" produzierte, fackelte Producer Christoph Berger nicht lange und lancierte KILLER bei der deutschen Plattenforma BELLAPHON: 3 Longplayers und Tourneen für 3 Jahre! YEAH! Gut gemacht, Chris!

Die erste KILLER-LP "LADYKILLER" mit ihren legendären Hymnen "MIDNIGHT HIGHWAY RIDER" and "GET OUT OF MY LIFE" katapultierte KILLER an den Zenith der helvetischen Rockszene und legte den Grundstein für die Präsenz einer neuen Rockband in den anliegenden Grenzländern Deutschland und Oesterreich. 

War es das provokative Plattencover oder ihre aggressiven Live Acts, was auch immer: KILLER waren schlagartig in allen Heavy Charts vertreten...! 

​Die Gigs wurden grösser...! Ausgerüstet mit einem King-Size P.A. und einer mächtigen Lightshow schufen sich KILLER den Nummer 2-Status nach ihren Mitbürgern KROKUS! 

Komisch, was? Warum kommen alle krassen Rockgruppen aus Solothurn? Wen juckts..! Mit „THRILLER", dem zweiten Album gelang der Band der Durchbruch und das westschweizer Fernsehen drehte einen Live-Gig in Servion/GE mit regelrechtem Eurovisions Equipment (4 Ue-Wagen mit 8 Kameras!) 

Kurz darauf wurden KILLER für eine Live-Aufzeichnung zu Mike Leckebusch in den legendären BEAT-CLUB nach Bremen eingeladen. Die BILD-Zeitung organisierte in Stuttgart eine Heavy-Night mit KILLER als Headliner. It rocks, Dude..!

1979 - 1984

Irgendwann im Oktober 82 erreichte KILLER die fast unglaubliche Nachricht: Ihr geht auf Tournee mit Motörhead...!! Yeah! 3 Wochen Deutschland als Anheizer einer der verrücktesten Rockgruppen der Welt. Dies wurde zum absoluten Höhepunkt in der Karriere dieser Band! 

Das dritte Album „STRONGER THAN EVER" wurde, nachdem sich Crown Kocher 1983 aus der aktiven Musikszene zurückgezogen hatte, mit dem neuen Gitarristen „Jan van Crow" aufgenommen und prompt wurden KILLER erneut für die 83er Motörhead-Tour verpflichtet.

Leider musste diese Tournee nach dem ersten Konzert abgesagt werden! Lemmys neuer Gitarrist hatte schlapp gemacht ! Nach diesem frustrierenden Erlebnis trennten sich die Musiker und gründeten ihre eigenen Bands NETZ und CHINA

​Gitarrist Jan nahm 1984 mit vier neuen Musikern das vierte KILLER Album „YOUNG BLOOD" auf und versuchte mit einer neuen Formation, den legendären Bandnamen aufrecht zu erhalten. Schlechte Verkaufszahlen des Albums und wenig Konzertbesucher bedeuteten aber leider schon bald das Ende einer der umstrittensten Rockbands der Schweizer Rockgeschichte...! That's Rock ‚n Roll...!!

Aber das war noch nicht alles...!!

Reload 2002

1982 tourten 5 junge Männer mit verschiedenen Rockgrössen wie Motörhead, Girlschool, etv. durch die Konzertsäle der Schweiz und Deutschland. Die Zeit, die sie dabei verbrachten, gehört zu den Highlights ihrer musikalischen Karriere. 

20 Jahre später, also 2002 fanden sie es angebracht, diese Zeiten wieder mal hochleben zu lassen. Sie veranstalteten in der Solothurner Kulturfabrik KOFMEHL ein einmaliges Jubiläumskonzert mit allen damals beteiligten Musikern, welche z.T. seit Jahren kein Instrument mehr angefasst hatten.

​Die Resonanz war überwältigend. Obwohl Rockmusik nicht unbedingt zum absoluten Renner der Szene gehört, lockten die älteren Herren fast 500 Personen zu diesem Anlass.

Konzertbericht von Dan Rockslave:

Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn, 23.15 Uhr. Volles Haus! Die Vorgruppe "501" verlassen nach geschlagener Schlacht die Bühne und kurze Zeit später dröhnen die ersten dumpfen Beats vom Intro über die Bühne. Gitarrist Many spielt genüsslich die Extended-version des ersten Akkordes, während aus dem Backstage eine vermummte Person angeschnallt und angekettet an einen Rolli von zwei muskelbepackten Special Security-Guards auf die Bühne gekarrt wird.

​Crown, der sich früher ja durch das Tragen eines Sträflingsgewandes auszeichnete, verzichtete natürlich auch am heutigen Abend nicht darauf, einfach mit dem Unterschied, dass das Teil erstens bedeutend eleganter und eher nach Seide denn Stoff aussah. Als schliesslich auch die zweite Klampfe eingestöpselt wurde, gab's kein Halten mehr. Man konnte es kaum glauben, dass die Band so lange nicht mehr zusammen gespielt hatte

Dabei soll man sich dem Vernehmen nach bloss vier bis fünf Mal für diesen Event zusammengerauft haben. Das reichte aber locker für einen astreinen und fetten Sound, Die Gitarren schrammten kernig in Eintracht mit flüssigen Soli, der Bass pumpte druckvoll und die Drums hämmerten amtlich, während über dem Ganzen die immer besser werdende Stimme von Mark thronte. Die Setliste bestand ausnahmslos aus Klassikern der ersten zwei Scheiben "Ladykiller" und "Thriller

​Dieser Abend gehörte verdientermassen KILLER, die nach jedem Song einen Mordsjubel entgegennehmen und geniessen konnten. Auf leisere Töne wie "Crystal Butterfly" wurde bewusst verzichtet. Man kam ja zum Rocken und nicht Schmusen her. Das Publikum war optisch allerdings nicht zwingend auf Hard Rock und/oder Metal getrimmt. 

Nebst etlichen Freunden aus alten Tagen tummelten sich viele jüngere Zuschauer vor der Bühne, die noch nicht mal geboren waren oder höchstens im Sandkasten rumfrästen, als diese Songs aufgenommen wurden. Aber wie sagt man doch so schön: "besser spät als nie"!

​Der Freude tat dies jedoch auf beiden Seiten keinen Abbruch. Das Konzert (knappe 80 Minuten) verging leider wie im Fluge und nach dem Zep-Klassiker "Rock'n'Roll" als Zugabe war Schicht im Schacht. 

Ein Höllengebretter nach alter Väter Sitte setzte den Schlusspunkt zu einem nostalgisch angehauchten Event der Sonderklasse, der viele fragen liess, wie es denn jetzt weitergehe. Das sagt wohl alles!

Kofmehl 2006

Was sich einen Monat vorher im Usterner Rock City angekündigt hatte, wurde Ende April '06 in der Solothurner Kultschmiede KOFMEHL zur Gewissheit: KILLER sind wieder da..!! Und wie...! Die neue Formation hat eingeschlagen wie ein Torpedo und die letzten Zweifen beseitigt, ob der Line-Up Wechsel Anfang des Jahres richtig war.

Die neuen Schallwerfer um Ober-Fronthupe Crown Kocher, welcher sich auf allgemeinen Wunsch wieder in seine original Knacki-Kluft geschält hatte, rockten los, als gäbe es kein Morgen mehr. Kaum zu glauben, dass die Band erst seit 3 1/2 Monaten zusammen spielt. Sänger Andy Lickford konnte das Niveau seines Vorgängers locker halten, ja sogar teilweise übertreffen. Die stimmliche und optische Präsentation war schlicht umwerfend und auch alle anderen neuen Mitglieder haben sich nahtlos in die Band eingefügt.

​Neue Songs, neues Live-Set

Premiere hatte an diesem Abend auch einer der neuen KILLER-Songs aus der Feder von Crown, nämlich "Pure Dynamite". Dass dieser Song an diesem Abend den mit Abstand grössten Applaus erntete, lässt den Schluss zu, dass KILLER mit der Marschrichtung richtig liegen und mit ihren Songs immer noch den Nerv des Rockpublikums treffen.

"Crown, was geht ab, stehen neue Gigs an und wann kommt endlich eine neue KILLER-CD auf den Markt...?"

Crown: "Wir haben festgestellt, dass wir ohne neue CD nur schwer an vernünftige Gigs rankommen, aber die Zeiten sind für Rockbands immer noch sehr hart und die Chancen, einen Major Deal bei einer Plattenfirma zu kriegen stehen praktisch bei Null Prozent. Das hält uns aber nicht davon ab, neue Songs zu schreiben und sie vorläufig Live zu performen, bis wir eine Möglichkeit sehen, sie auf eine CD zu pressen.